Der Zeller See

Seit über hundert Jahren gilt Zell am See als ein Hotspot der Sommerfrische: Das legendäre
„Grand Hotel“ – erbaut 1896 – lässt noch heute erahnen, welch noble Adressen sich
inmitten der Salzburger Berge verbargen. 1885 verbrachte Kaiserin Elisabeth („Sissi“) einige
Zeit in Zell am See, acht Jahre später kam Kaiser Franz Joseph I. höchstpersönlich, um die
Schmittenhöhe und das Kapruner Tal zu besuchen.
Es war vor allem die zauberhafte Kombination aus See und Bergen, die zur frühen
Berühmtheit der Region beitrug und sie zu einem Sehnsuchtsort von Künstlern und Städtern
werden ließ. An diesem Zauber hat sich bis heute nichts verändert.
Der funkelnde Zeller See auf 757 Meter Seehöhe ist der größte See im Innergebirge: Er
verfügt über Trinkwasserqualität und wird im Sommer rund 23 Grad warm. Das glasklare
Wasser schwimmend oder paddelnd zur durchpflügen, während sich die Gipfel darin
widerspiegeln, ist ein ungeahntes Vergnügen.

Drei Strandbäder mit allen Annehmlichkeiten

Alle drei Strandbäder Zeller See, Seespitz und Thumersbach verfügen über beheizte Becken,
sodass der Badewasserspaß auch an kühleren Tagen gewährleistet ist. Zudem gibt es hier
zahlreiche Annehmlichkeiten für die ganze Familie – von großzügigen Liegewiesen,
Riesenrutschen, Badefloß, Sprungturm, Wassertrampolin, Volleyball-Plätze und MinigolfAnlagen
über Kinderspielplätze, Restaurants und Kioske bis hin zum Verleih von Kajaks,
Tretbooten oder Bananaboats sowie eine Wasserskischule.

Wassersport in alle Facetten

Ob Wasserskifahren, Segeln, Surfen, Tretbootfahren, Kajak, Reifenrafting, Stand-up-Paddling
oder Tauchen: Der Zeller See bietet sich für Wassersport jeglicher Art an. Mit seinen vier
Kilometern Länge und 1,5 Kilometern Breite ist hier Platz für alle, die sich gerne am und
unter Wasser tummeln.

„Leinen los“ – mit dem Schiff über den Zeller See

Eine Schifffahrt am Zeller See ist ein besonderes Vergnügen: Wer hier an Bord geht und in
See sticht, kommt in den Genuss einer völlig neuen Perspektive auf Zell am See und die
umliegenden Berge bis hin zum Großglockner. Bis zu 69 Meter ist der Zeller See tief, er
verfügt über beste Trinkwasserqualität und ist ein Eldorado nicht nur für Fische, sondern
auch für Wassersportler. Die 45-minütigen Panoramarundfahrten mit der MS Schmittenhöhe
– dem größten der vier Schiffe der Flotte – werden von Anfang Mai bis Mitte Oktober
angeboten: Zentrale Anlegestelle ist die Esplanade in Zell am See. Nostalgisch wird es auf
einer Rundfahrt mit der „Kaiserin Elisabeth“ aus dem Jahr 1972.
Die Schiffe können auch als praktikables Verkehrsmittel für Überfahren genutzt werden.

Fantastischer „Zeller Seezauber“

Eine Hommage an den Zeller See ist die spektakuläre Wasser-, Licht-, Musik- und LaserShow,
die den See mit großen Fontänen und Lichtprojektionen in Szene setzt. Die 20-
minütige Show findet jedes Jahr von Mitte Mai bis Mitte Oktober im Elisabethpark statt: In
den Monaten Mai, Juni, Juli und August jeden Dienstag, Donnerstag und Sonntag um 22 Uhr
sowie im September und Oktober um 21 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Verbinden Sie den „Zeller Seezauber“ mit einem unvergesslichen Sommerabend am See: Mit
Blick auf den Sonnenuntergang können Sie hier bei einem oder mehreren Drinks den
Urlaubstag auf besonders coole und entspannte Art und Weise ausklingen lassen.

Blankes Eis, purer Spaß

Väterchen Frost sorgt in der kalten Jahreszeit dafür, dass sich der Zeller See in einen
Tummelplatz der besonderen Art verwandelt. Sein begrenztes Haltbarkeitsdatum und das
Wissen darum, dass das Eis nur für kurze Zeit Bestand hat, macht den Spaß umso größer.
Schlittschuhläufer ziehen ihre Bahnen und Eishockeyspieler jagen dem Puck hinterher,
während unter der dicken Eisdecke die Fische auf den Sommer warten. Der blanke See ist
eine hervorragende Spielwiese für Eissegler und Snowkiter: Profis zeigen bis zu 200 Meter
weite und bis zu 20 Meter hohe Sprünge. Skifahrer und Snowboarder können unter
professioneller Anleitung von Snowkite-Lehrern das Spiel mit dem Wind ausprobieren.